Entstehungsgeschichte von GIDAS

Aufgrund der in den 1960er und Beginn der 1970er Jahren ständig steigenden Anzahl an Verkehrstoten und nach Vorbild der bereits vorhandenen Unfallforschungsabteilungen vereinzelter Automobilhersteller startete in 1972 die Medizinische Hochschule Hannover unter Leitung von Professor Tscherne in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin (Professor Appel) im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen die Unfallforschung Hannover. Während in den ersten Jahren die Unfallaufnahme vornehmlich auf aktuelle Fragestellungen fokussiert war, wurde das Erhebungsverfahren Mitte der 1980er Jahre dahingehend verändert, dass die Erfassung einer repräsentativen Stichprobe im Vordergrund stand. Des Weiteren wurde der Erhebung ein standardisierter Datenumfang zu Grunde gelegt.

Vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Nachfrage nach detaillieren In-Depth Unfalldaten wurde 1999 GIDAS mit den beiden Standorten Hannover und Dresden gestartet. Ziel war es, besonders für die Entwicklung von Automobilen zwei Standorte in Deutschland zu etablieren. Das Gemeinschaftsvorhaben der Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT) und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) entstand. GIDAS (German In-Depth Accident Study) ermöglicht beiden Beteiligten Zugriff eine gemeinsame Datenbank in die jährlich circa 2000 Erhebungen neu eingearbeitet werden.

Beide Erhebungsgebiete wurden räumlich so gewählt, dass annähernd alle – für das Bundesgebiet - relevanten Verkehrssituationen vorkommen und sich exemplarisch repräsentative Unfallszenarien untersuchen lassen.

Die Untersuchungsteams sind interdisziplinär zusammengestellt und bestehen aus Ingenieuren, Technikern und Medizinern.

Lenkungsausschuss

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Am 21.05.2017 fand auf dem Dresdner Neumarkt im Rahmen des Internationalen Museumstages das diesjährige „Blaulichtfest“ statt. Unter der Regie des Verkehrsmuseums Dresden stellten verschiedene Institutionen ihre Sonderfahrzeuge...Weiterlesen